Hier entsteht ein Buch

Uberman 2 - In die Offensive

Hombré Mittwoch, 20. November 2013 No comments

Um ehrlich zu sein, geht mir der Schlafmangel mittlerweile ordentlich auf den Sack. Man kann nie ausschlafen, kann sich nicht mal zwischendurch hinlegen, ob aus Müdigkeit oder Langeweile, und macht sich immer Vorwürfe wenn man mal aus Versehen überschlafen hat. Deshalb hab ich jetzt die Eingewöhnungsphase, die sich sowieso ihrem Ende neigte, abgebrochen und bin in wieder in den Uberman eingestiegen. Entweder ich halte das jetzt zwei Wochen durch, bis sich mein Körper daran gewöhnt hat oder ich lass es bleiben.

Obwohl mir der Gedanke daran, dass ich wieder die Nacht durchschlafen könnte, sehr behagt, wäre das andererseits wieder ein Beweis für mein schwaches Durchhaltevermögen und das kann ich einfach nicht akzeptieren. Kaum bin ich wieder im strikten Ubermanrythmus drin, stelle ich erneut fest, dass ich besonders nach den nächtlichen Nickerchen denke, dass ich sie irgendwie verpasst hätte. Hier liegt also immer noch das große Problem, dass ich erst mal wach werden muss. Das wach bleiben, ist nicht ganz so schwer. So lange ich nicht den verführerischen Lockrufen meiner Couch nachkomme.

Uberman 2 - Auf in den Everyman

Hombré Mittwoch, 13. November 2013 No comments

Als ich die Augen öffne, weiß ich schon, dass ich mal wieder verschlafen hab. Die Uhr verrät mir, dass ich volle drei Stunden drüber bin. Also wieder kein Tag wie er im Buche steht. Ob durch Partys, Kinobesuche, kaputte Wecker oder einfach nur den unberechenbaren Alltag - der Uberman soll einfach nicht sein. Und überhaupt, ich bin für den Kampf gegen die Müdigkeit einfach nicht geschaffen. Ich bin halt ein Gemütlichkeitsmensch :)

Morgen oder so werde ich meine Kernschlafphase auf drei Stunden reduzieren. Damit würde ich dann den Everyman Rythmus bestreiten, bei dem es aber ja nicht enden soll. Trotz der ständigen Unterbrechungen und Unregelmäßigheiten, hab ich das Gefühl mittlerweile schon deutlich besser mit meinem Schlafdefizit klarzukommen. Andererseits merke ich, dass ich in letzter Zeit leicht reizbar bin und mich besonders kleine Dinge, unheimlich schnell auf die Palme bringen, wenn sie sich nicht innerhalb kürzester Zeit lösen lassen.

NaNoWriMo

Hombré Dienstag, 5. November 2013 No comments
Ich hätte es ja beinahe vergessen, aber diesen Monat ist der National Novel Writing Month (oder kurz: NaNoWriMo). Es geht im Prinzip darum in den 30 Tagen des Novembers ein Buch zu schreiben. Dafür wird ein Ziel von 50.000 Wörtern gesetzt, das es zu packen gilt. Die Qualität des Werkes steht dabei nicht so im Vordergrund wie der Fakt, dass man Ende des Monats eine Art Rohfassung seines Romans vor sich liegen haben sollte.

Ohne sich viel Gedanken machen zu müssen einfach zu schreiben kommt mir eigentlich sehr gelegen. Allerdings mache ich mir um den männlichen Mann doch zu viele Gedanken um fröhlich drauf los zu schreiben, weshalb ich kurzerhand den November einem neuen Buch namens "City of Angels" widme. Die 50.000 Wörter sind natürlich nur ein provisoricher Wert mit dem auch der Teil der Teilnehmer fertig werden kann, der nicht so viel Zeit zum Schreiben aufbringt. Deshalb habe ich mir gleich mal die doppelte Anzahl vorgenommen. Mit den verbleibenden 25 Tagen heißt das also, dass ich pro Tag 4.000 Wörter schreiben müsste. Für heute hab ich schon mal 500. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Wer auch mitmachen will, kann sich auf nanowrimo.org registrieren und sofort anfangen in die Tasten zu hauen. Die Teilnahme dort ist natürlich nicht zwingend notwendig um ein Buch zu schreiben, aber ich finde, dass es so etwas offizielles kriegt und dadurch noch ein Stückchen mehr motiviert. Falls mich dort einer sucht, ich bin als Tony D Morgan registriert. Viel Erfolg!

Uberman 2 - Update

Hombré Sonntag, 3. November 2013 No comments
 
Nummer 1: Jetzt bin ich doch müde.
 
Nummer 2: Mein Nickerchen war schlecht geplant. Anstatt mittags um vier, wäre es nachts um eins viel dringender gewesen.
 
Nummer 3: Ich brauche dringend eine bessere Wecktechnik, bei der ich nicht versehentlich meinen Wecker ausschalten kann.
 
Und Nummer 4: Ich hab auf fitjerk.com einen Eingewöhnungsplan in den Everyman und Uberman Schlaf gefunden, der meinem sehr ähnelt. Also hab ich beschlossen von nun an diesem zu folgen, da er erstens schon getestet wurde und zweitens eine etwas längere Eingewöhnungsphase vorsieht, was mir ja im Grunde nur zu Gute kommen kann. Deshalb schlafe ich jetzt für die nächsten vier Tage wie momentan auch nachts von 4 bis 8 und habe zwei halbstündige Naps um 1 Uhr mittags und 1 Uhr nachts.

Uberman 2 Tag 1-4 - Der Anfang wäre gemacht

Hombré Freitag, 1. November 2013 No comments
 
Halloween ist vorbei und so auch die erste Eingewöhnungstufe zum Ubermanschlaf. Die letzten vier Tage bin ich mit fünf Stunden Schlaf ausgekommen und muss sagen, dass das kein Problem war. Es gibt ja schließlich auch genügend, für die fünf Stunden einfach ausreichen. Mal abgesehen davon, dass ich definitiv kein Frühaufsteher bin, kam ich ohne Probleme oder irgendwelche körperlichen Einbußungen durch den Tag. Lediglich nachts packte mich dann die Müdigkeit und ich musste mich von 1 bis 3 Uhr des Öfteren mal quälen. Dummerweise hatte ich wohl vergessen für Mittwochmorgen den Wecker zu stellen und so überschlief ich um zwei Stunden. Ansonsten gab es bisher aber keine Probleme.
 
Ab heute werde ich dann Nickerchen einbauen. Diese werden später von anfangs 30 auf 20 Minuten verkürzt. Ebenso sinkt mit der Zeit die Länge meiner Kernschlafphase und es kommen mehr Naps hinzu. Für die nächsten zwei Tage sieht dies also zwei 30 minütige Nickerchen um 1 und 5 Uhr mittags sowie vier Stunden Kernschlaf von 3 bis 8 vor. Damit bleibe ich vorerst bei einer Gesamtschlafenszeit von fünf Stunden. Ab Sonntag werde ich dann nachts eine Stunde weniger schlafen.

Uberman 2 - Ein neuer Versuch

Hombré Montag, 28. Oktober 2013 No comments
 
Wo lag mein Fehler? Nach zwei Wochen mit mehr oder weniger Schlaf, die sich letztendlich als stümperhaften Versuch, sich das polyphasische Schlafen anzueignen, herausstellten, musste ich aufgeben. Eine Woche schlafe ich seit daher wieder nach gewohntem Muster. Und muss sagen, mir gefällt's.
 
Doch so gern ich morgens auch die Schlummertaste drücke um mich für ein paar weitere Minuten im Bett rumzuwälzen - wie schön wäre es noch ein paar Stunden mehr vom Tag zu haben und nicht ein Drittel seines Lebens zu verschlafen. Außerdem gibt es da ja noch die zu befriedigende Unwissenheit: Kann mein Körper wirklich mit so wenig Schlaf auskommen?
 
Deshalb starte ich heute Versuch Nummer Zwei in Sachen Uberman Schlaf. Und werde ein paar schwerwiegende Fehler beheben.
 
Mein größter Fehltritt, an dem das Ganze in erster Linie auch gescheitert ist, war der naive Gedanke, dass ich einfach so von durchschnittlichen 9 Stunden Schlaf auf minimalistische 2 runterstufen könnte. Es hat sich gezeigt, dass ich nicht mehr als drei Tage damit klar kam, bevor ich freiwillig der Müdigkeit nachgab.
 
Und das war meine zweite große Schwachstelle. Der Wille. Da ich mit falschen Vorstellungen an das Ganze ran ging, kam sehr schnell die Ernüchterung, als ich feststellen musste, dass es viel schwerer werden würde als gedacht. Und so hab ich viel zu oft einfach "drauf geschissen" und mich schlafen gelegt.
 
Schuld daran war allerdings auch die Tatsache, dass ich nachts einfach nichts mit mir anfangen zu wusste. Wenn man sich tagsüber schon nicht dazu aufraffen kann, sein Buch zu schreiben, warum sollte man dann also nachts unter ständiger Müdigkeit motivierter sein? Fernsehen konnte einen zwar für ein paar Stunden ablenken, aber das war ja auch nicht im Sinne des Erfinders mehr Zeit zum Fernsehen zu haben, zumal die Auswahl nach Mitternacht stark abnimmt.
 
Letzter Punkt meiner Fehleranalyse wäre schließlich meine Couch, die mir als Erholungsoase dienen sollte. Dass da in punkto Erholung selten was zu merken war, lassen wir mal außen vor. Allerdings fand ich mich auch außerhalb meiner Schlafenszeiten deutlich zu oft auf ihr wieder, meistens mit den Worten "mich nur mal kurz bequem hinzulegen". Wie das enden würde, war ja vorhersehbar.
 
Deshalb werden all diese Fehler nun ausgemerzt. Gegen nächtliche Langeweile ist mit einer enormen To Do Liste und einer Vielzahl potentieller neuer Hobbies für Abhilfe gesorgt. Das sollte mich außerdem so weit weg wie möglich von meiner Couch halten und damit vorrübergehender Müdigkeit die Stirn bieten. Denn solange ich nicht auf meiner Couch liege, besteht zumindest die Chance wach zu bleiben.
 
Aber die wichtigste Änderung gegenüber meinem ersten Versuch wird sein, dass ich meine Schlafenszeit nicht so hart herunterbreche, sondern mich über einen Zeitraum von zwei Wochen langsam an das finale Uberman Schlafmuster annähern werde. Anstatt also gleich mit einer Arschbombe ins kalte Wasser zu springen, tauche ich zuerst meine Arme ein um meinen Körper an die Temperatur zu gewöhnen. Ich werde dementsprechend meine Schlafenszeit langsam verkürzen und dann mehr und mehr in kurze Nickerchen aufspalten bis ich letztendlich die sechs mal zwanzig Minuten erreicht habe.
 
Das verschafft mir einerseits an Halloween noch eine gewisse Freiheit in der Wahl meiner Aktivitäten und erleichtert meinen Körper hoffentlich die Adaption des Uberman Rythmuses. Ab heute heißt es dann jedenfalls erst einmal, dass ich mit fünf Stunden Schlaf auskommen muss.

Uberman - Anlauf nehmen

Hombré Montag, 21. Oktober 2013 No comments
 
Trotz der Tatsache, dass ich mittlerweile während meinen Naps träume, was ein sicheres Zeichen für REM Schlaf ist, beende ich an dieser Stelle vorerst meine Zeit als polyphasisch Schlafender. Ich musste feststellen, dass der drastige Schlafentzug wesentlich härter war als gedacht. Außerdem bin ich viel zu unvorbereitet da hineingegangen. Alles war viel schwieriger als ich es mir vorgestellt hatte. Umso mehr freue ich mich jetzt drauf endlich mal wieder ausschlafen zu können.
 
Manch einer wird nun vielleicht sagen "Aber gestern hast du doch noch gemeint, du gibst dem Uberman noch eine Chance?". Und das stimmt auch. Ich werde mich jetzt eine Woche lang ausschlafen, die Reserven wieder auffüllen und mir ein paar Gedanken zu effizientem Wecken und genügend Arbeit für die Nacht machen. Denn ab nächsten Montag starte ich dann meinen finalen Versuch endlich polyphasisch zu schlafen. Und wenn ich auch den noch versauen sollte, dann bleibt mir wohl doch nur der Everyman...